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Wesen der Bengal 

Die heutige Bengalkatze wird ausschließlich reinerbig gezüchtet, d.h. es darf nur Bengal mit Bengal verpaart werden. Bengalen sind bis ins hohe Alter extrem verspielt und aktiv. Sie sind neugierig und manche apportieren auch Gegenstände wie ein Hund. Bedingt durch ihr intelligentes Wesen und ihre Aktivität benötigt diese Rasse viel Beschäftigung. Sie unterhält sich gerne ausdauernd und lautstark mit „ihrem“ Menschen (v.a. wenn es um´s Fressen geht). In Ihrer Art erinnert sie an einen Hund der seinem Menschen durch die ganze Wohnung folgt und einfach immer mit dabei sein möchte. Bengalen haben bedingt durch ihren Körperbau eine enorme Sprungkraft und viele lieben das Wasser, beides ist Erbe ihrer wilden Verwandten. 

Fazit

Die Rasse ist für Menschen geeignet welche sich an dem ausdauernden Spieleifer, ihrer Bewegungsfreude, ihrer kommunikativen Art und ihrer Ästhetik und Anhänglichkeit erfreuen; weniger für Menschen, die sich eine ruhige Katze wünschen.
Die Bengalkatze möchte nicht alleine sein und braucht einen zusätzlichen Spielgefährten (dies muß nicht unbedingt eine Rassekatze sein). 
Wenn man sieht, wie zwei Katzen sich miteinander beschäftigen und spielen, sich gegenseitg putzen und kuscheln, dann ist klar, daß man Ihnen als Mensch allein das so nicht geben kann - selbst wenn man den ganzen Tag zu Hause wäre (und wer ist das schon?)! 

Die Bengalen kommen auch mit Hunden sehr gut zurecht, wobei dies eine dementsprechende Sozialisierung voraussetzt. Unsere Tiger schmusen und spielen mit unseren beiden Jagdhunden, so das manch ein Gast völlig fasziniert von dieser Harmonie "im Rudel" ist. Diese gegenseitigen Akzeptanz ist das Ergebnis von der behutsamen Zusammenführung vom Kittenalter an und die Anerkennung und Respektierung der Katzen als vollwertiges Familien- bzw. Rudelmitglied von unseren Hunden (Nachbar´s Kater ist für unsere Doggis ein ganz anderes Thema...).

Aktualisiert (Samstag, den 11. Januar 2014 um 21:43 Uhr)